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Löw nimmt Mustafi als Reus-Ersatz mit nach Brasilien

6:1 gewonnen, aber Marco Reus verloren. Das WM-Aus für den Dortmunder Hoffnungsträger überschattete die gelungene WM-Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft. Einen Tag später reagierte Bundestrainer Jogi Löw auf den Ausfall seines Kreativspielers und nominierte Shkodran Mustafi nach.

Ein Innenverteidiger als Reus-Ersatz? Die meisten Fans hatten wohl auf die Rückkehr von Hoffenheims Kevin Volland gehofft, schließlich hatten viele bereits bei der Vorstellung des endgültigen WM-Kaders einen zweiten Stürmer vermisst. Doch Löw entschied sich gegen einen offensiven Ersatzmann und für eine weitere Verstärkung der Abwehr. Mustafi soll als Back-up dienen, falls einer der defensiven Stammspieler im Laufe des Turniers ausfällt. Für die Offensive sieht sich der Bundestrainer offensichtlich besser gerüstet als für die Abwehr.

Entscheidung für Mustafi überrascht Fans und Experten

Trotzdem ist die Entscheidung für Mustafi eine echte Überraschung, schließlich hat der 21jährige Deutschalbaner erst ein Länderspiel auf dem Konto, im Mai stand er beim 0:0 gegen Polen auf dem Platz. In Deutschland ist „Musti“ weitgehend unbekannt. Das liegt vor allem daran, dass er nach seiner Ausbildung im Fußballinternat des HSV zunächst nach England ging. Beim FC Everton konnte er sich zwar nicht durchsetzen, aber spätestes seit er 2009 den Europameistertitel mit der U17 holte, war er auf dem Radar der großen Klubs gelandet.

2012 wechselte der Innenverteidiger von der Premier League in die Serie A. Bei seinem jetzigen Arbeitgeber, Sampdoria Genua, avancierte er schnell zum Stammspieler und weckte so die Aufmerksamkeit des Bundestrainers.

Shkodran Mustafi gilt als durchsetzungs- und kopfballstarker Spieler der die Bälle halten und geschickt verteilen kann. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 33 Pflichtspiele für Genua und wird bereits als bester Innenverteidiger der Seria A gehandelt. Der „große Unbekannte“ mit dem gewöhnungsbedürftigen Vornamen ist laut Miroslav Klose eine echte Verstärkung für die Mannschaft. Für einen WM-Einsatz dürfte es allerdings nur reichen, wenn Löw gezwungen ist einen Stammspieler aus der Abwehr zu ersetzen.

Reus-Ausfall hat vorerst keine Auswirkungen auf die deutschen WM-Wettquoten

Welche Auswirkungen hat der Ausfall von Reus auf die deutschen Titelhoffnungen? Die Wettquoten der Buchmacher haben sich jedenfalls eine Woche vor Beginn des Turniers nicht wesentlich verändert, wie das WM-Portal wm2014-brasilien.net in diesem Beitrag berichtet. Nach wie vor gilt Gastgeber Brasilien als Top Favorit der Wettanbieter, knapp gefolgt von Argentinien, Deutschland und Spanien. Spätestens nach dem ersten Antreten der DFB-Elf am kommenden Montag gegen Portugal wird man die deutschen Titelchancen wohl besser beurteilen können.


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