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EM Vorschau: Deutschland gegen Griechen auf dem Weg ins Halbfinale

Heute um 20.45 Uhr steht das vielerwartete Viertelfinale zwischen Deutschland und Griechenland bevor. Dieses Spiel liefert nicht nur auf dem Platz sondern auch außerhalb eine gewisse Brisanz. Gerade die finanzmaroden Griechen sind seit Wochen nicht allzu gut auf Deutschland zu sprechen.

Deswegen appelliert Griechenlands Verbands-Präsident Sofoklis Pilavios auch an die eigenen Fans, Fair-Play walten zu lassen und gerade bei der Hymne Respekt zu zeigen. Die ganze Diskussion tangiert die deutsche Fußball-Elf aber nicht besonders. So meint etwa Holger Badstuber: „Das politische Thema kommt natürlich hoch, hat aber für uns keine Relevanz. Wir wollen dieses Spiel gewinnen und haben auch nur das im Fokus.“

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Damit liegt er voll auf einer Wellenlänge mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der meinte, es geht „um die EURO und nicht um den Euro“. Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf der Mannschaft der Hellenen, die Badstuber so charakterisiert: „Es ist keine leichte Aufgabe, das kann man jetzt schon sagen. Es ist ein unangenehmer Gegner, der sich versuchen wird, zu wehren. Vor allem in der Defensive sind sie gut organisiert. Sie werden aber auch versuchen nach vorne ihre Akzente zu setzen. Darauf müssen wir einfach gewappnet sein. Aber nach drei Siegen gehen wir natürlich auch mit einem gewissen Selbstbewusstsein da rein.“

Vor allem betont der Bayern-Crack aber, dass man den Gegner nicht unterschätzen dürfe: „Wir müssen da hochkonzentriert reingehen und dürfen es nicht auf die leichte Schulter nehmen, nur weil es ein sogenannter kleinerer Gegner ist. Die haben immerhin Russland bezwungen, nachdem sie eigentlich schon draußen waren. Das zeigt heißt Einiges.“

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Bei Griechenland steht natürlich die gute Abwehrarbeit im Vordergrund. Selbst Otto Rehagel, seines Zeichens eine blau-weiße Gottheit zeigt sich vor dem Spiel das sein Herz spaltet fasziniert von der neuerlichen Stabilität der griechischen Abwehrreihe und sprach davon, dass sie „hinten sehr dicht“ stehen und ihre Innenverteidiger „internationale Klasse“ haben.

Gerade von den beiden zentralen Abwehrspielern wird in dieser Partie wird viel erwartet, stehen sie doch in der Bundesliga ihren Mann und wissen, was im Viertelfinale auf sie zukommt, vor allem in Person von Mario Gomez: „Mario ist ein physisch starker Stürmer. Aber wir werden als gesamte Mannschaft alles dafür tun, um die Deutschen zu stoppen“, so Werderaner Sokratis. Und auch für Schalkes Papastopoulos ist es naturgemäß ein besonderes Spiel. Am liebsten hätte er die DFB-Elf vermieden, aber nicht aus Angst, sondern da „es einfach schade ist, dass eine dieser Mannschaften ausscheiden muss“.

Doch noch mehrere Hellas-Akteure haben Deutschland-Bezug. Mit einer Gelb-Sperre fällt etwa der in Aschaffenburg geborene frühere 1860-Kicker Jose Holebas auf der linken Abwehrseite aus. Aber auch Kostas Mitroglou, Stürmer im Talon von Fernando Santos, kam als Kind nach Deutschland und wuchs in Neukirchen-Vluyn auf. Dann ist da noch Theofanis Gekas, vor dem Deutschlands Verteidigung stets auf der Hut sein muss, was man aus seiner Zeit bei Bochum, Leverkusen, bei der Hertha und Frankfurt noch weiß.

Giorgios Tzavellas, der Holebas ersetzen wird, verdiente ebenso bis zum Winter sein Geld bei Frankfurt. Noch ein Deutschland-Legionär darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Kostas Fortounis kickt bei Buli-Absteiger Kaiserslautern, wird aber von zahlreichen Klubs aus dem In- und Ausland gejagt. Und Vassilios Torosidis, Rechtsverteidiger im Dienste von Olympiakos, wird eng mit dem VfB Stuttgart verbunden.

Viele Bezugspunkte gibt es also zwischen den beiden Mannschaften, da ist der Respekt natürlich groß: „Sie sind eine der besten Nationalmannschaften in Europa. Sie sind natürlich der Favorit für das Spiel, aber wir werden unsere Chancen haben. Wir respektieren sie, haben aber keine Angst vor ihnen. Wir werden an diesem Spieltag 100 % geben und versuchen, so gut wie möglich zu spielen. Wir glauben an uns und das haben wir durch die Qualifikation für das Viertelfinale bereits bewiesen“, fühlt sich Giannis Maniatis für den Showdown gerüstet.

Doch schmerzt bei den Hellenen ein Ausfall ganz speziell. Mit Giorgios Karagounis fällt der wohl wichtigste Spieler in den Reihen Griechenlands für den Viertelfinal-Schlager aus. Ex aequo mit Robert Lewandowski ist er mit 16 bekommenen Fouls der meistgelegte Spieler derzeit bei der EM. Und ausgerechnet für das 17. erlittene Vergehen steht der Star gegen Deutschland, weil er nach seinem Siegestor gegen Russland wegen einer angeblichen Schwalbe im Strafraum seine zweite gelbe Karte sah.

Auch Bundestrainer Jogi Löw denkt, dass das kein Nachteil für Deutschland sein sollte: „Karagounis war bei Griechenland über viele Jahre der großen Ideengeber. Er spielt entscheidende Pässe, ist das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff und von daher sicherlich ein schmerzhafter Ausfall.“

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Doch Bayern-Verteidiger Badstuber glaubt ohnehin, dass die größte Gefahr die geschlossene Mannschaftsleistung der Griechen ist: „Ich glaube dort reißt sich jeder für den anderen den A… auf. Sie sind eine Mannschaft, wo einfach jeder für den anderen da ist. Sie wissen, dass sie wahrscheinlich nur im Kollektiv gut dastehen. Natürlich haben sie auch gute Fußballer in ihren Reihen, aber ich glaube, dass Kollektiv ist bei ihnen entscheidend und da profitieren ihre so starken Abwehrspieler davon.“

Im Gegensatz zu seinem Gegenüber kann Löw aus dem Vollen schöpfen, auch wenn sich einige kurzzeitig Sorgen um Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil und Lars Bender machten, die alle am Dienstag nicht trainieren konnten. Es handelte sich lediglich um kleinere Blessuren und alle drei sollten für den Schlager fit werden.

Eine hervorragende Ausgangsposition hat man aber ohnehin schon geschaffen, denn mit dem Gruppensieg in der Todesgruppe B steht als Viertelfinalort die Danziger PGE Arena fest. Diese liegt nur unweit des deutschen EM-Quartiers und man kann sich so eine kräfteraubende Anreise ersparen. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Danzig, unserer „Heimat“, spielen. Darauf hatten wir aber auch immer
mit einem Auge geschielt. Wir haben hier viel Positives erfahren und freuen uns, hier zu spielen“, sieht auch Löw die Nähe zum Spielort als große Hilfe.

Eine gute Ausgangslage scheint also geschaffen. Den nötigen Rest für den Aufstieg gilt es auf dem Platz draufzulegen, um das Endziel, den EM-Titel, wieder einen Schritt näher zu kommen. Aber gegen heroisch fightende Griechen wird das sicherlich keine leichte Aufgabe.


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