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Effektiv Freistöße ausführen

Selbst im Amateurbereich wird sich in einer Fußballmannschaft immer ein Spieler finden, der meint, mit einem Freistoß aus 30 Metern Entfernung direkt ein Tor schießen zu können. Aus statistischer Sicht gesehen ist dieser Versuch jedoch vollkommen sinnlos. Sofern man keinen überragenden Freistoßschützen in der eigenen Mannschaft hat und keinerlei Freistoßtricks beherrscht, macht es nicht einmal Sinn, Freistöße in Nähe des Strafraums direkt auf das Tor zu schießen. Amateurteams sollten Freistöße am besten kurz ausführen, dies bringt, so hat es die Vergangenheit gezeigt, sehr viel mehr Torgefahr.

Eckbälle kurz ausführen und den Gegner überraschen
Ähnliches lässt sich aus statistischer Sicht bei Ecken feststellen. Beispielhaft kann man sich das Champions League Finale 2012 des FC Bayern München gegen den FC Chelsea London ins Gedächtnis rufen. Das Eckenverhältnis am Ende stand 25 zu 1 für die Münchner Bayern. Sicherlich werden es viele Fußballanhänger noch im Kopf haben, dass ausgerechnet der eine Eckball, der Chelsea zugesprochen wurde, auch zum Torerfolg geführt hat. Den Bayern hatte es damals an einem herausragenden Kopfballspieler gefehlt, der nach einer Ecke ein Tor erzielen konnte. Der FC Chelsea London hatte mit Didier Drogba einen solchen überragenden Kopfballspieler in seinen Reihen. Dem Nationalspieler der Elfenbeinküste hatte genau dieser eine Eckstoß gereicht, um den Spielstand auf den Kopf zu stellen und den Ausgleich für den Londoner Club zu erzielen.

Vielleicht hätten sich die Bayern einen Gefallen damit getan, ihre zahlreichen Eckbälle nicht in den Strafraum zu flanken, sondern eine kurze Ecke auszuführen und entsprechend zu versuchen, den Ball flach in den Strafraum zu spielen.

Lernen vom großen FC Barcelona
Wie man gefährliche Freistöße und Ecken ausführt, lässt sich beispielsweise beim FC Barcelona beobachten. Die Mannschaft, die bis heute als eine der stärksten Teams der Welt gilt, führt ihre Eckbälle und Freistöße meistens kurz aus. Die Katalanen haben darüber hinaus den Anspruch, den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten und dem Gegner ihr berüchtigtes Kurzpassspiel aufzuzwingen. Bei einem lang geschossenen Eckball oder einem Freistoß, der direkt aufs Tor gezielt wird, ist ein Ballverlust und somit ein schneller Konter des Gegners sehr wahrscheinlich. Der Gegner wird mit einem langen Eckball in den eigenen Strafraum rechnen. Entsprechend befinden sich zumeist große und kopfballstarke Abwehrspieler der gegnerischen Mannschaft im Strafraum, die jeden hohen Ball mühelos klären können. Kurz gespielte Freistößen und Ecken lassen sich, auch aufgrund des Überraschungseffektes, viel öfter zum eigenen Vorteil nutzen. Vor allem großgewachsene Gegner finden hierauf nicht immer die passende Antwort.


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